Kopfbild

SPD Durbach/Ebersweier

Wir über uns

Die Vorstandschaft des Ortsvereins.


Alexander Spinner-Glanzmann, 1. Vorsitzender

 


Hubertus Gernoth, Schriftführer, 2. Vorsitzender

 


Heinrich Gütle, Kassenwart

 

Unsere Meinung zum Volksbegehren "pro Biene"

Momentan wird das Volksbegehren „Pro Biene“ kontrovers diskutiert. Im Gegensatz zum SPD Landesverband unterstützt der SPD Ortsverein Durbach-Ebersweier dieses Volksbegehren ausdrücklich nicht und möchte sich davon entschieden distanzieren.

Viele verbinden mit dem neuen Gesetzt einen verbesserten Landschafts- und Naturschutz sowie eine Unterstützung der Artenvielfalt. Diese Themen sind uns sehr wichtig und müssen – insbesondere im Hinblick auf die kommenden Generationen – entschieden vorangebracht werden. Aber: Das geplante Gesetz wird das Gegenteil dessen bewirken, was suggeriert wird und die sogenannten Ausnahmeregelungen sind nicht praktikabel.

Bevor Sie unterschreiben empfehlen wir Ihnen, sich mit dem Thema, den Forderungen und vor allem den damit verbundenen Konsequenzen kritisch auseinanderzusetzen. Hören Sie sich auch die Argumente der betroffenen Landwirte an!

Kommt das Gesetz zur Anwendung, ist auf vielen Flächen keine sinnvolle und wirtschaftliche Produktion mehr möglich und die betroffenen Betriebe müssten schließen. Das ist momentan die Angst, die bei den Landwirten besteht. Für viele Menschen sind Pflanzenschutzmittel per se schädlich und werden in einem Atemzug mit Insekten- und Bienensterben verwendet. Hier hat sich allerdings viel geändert.

Schon seit über 30 Jahren werden im Weinbau dank Pheromoneinsatz, kaum noch Insektizide (Mittel gegen Schadinsekten) ausgebracht; im Obstbau nur nach Bedarf, nach dem Schadschwellenprinzip. Die meisten im Obst- und Weinbau eingesetzten Pflanzenschutzmittel sind Fungizide, Mittel gegen Pilzkrankheiten, die auf Grund ihrer Wirkungsweise keinen schädigenden Einfluss auf Bienen und andere Insekten haben. Die Mittel und der Mitteleinsatz unterliegen strengen Voraussetzungen; die Landwirte müssen sich regelmäßig fort- und weiterbilden.

Wir möchten noch einmal ins Bewusstsein rücken, dass eine wirtschaftliche Produktion ohne Pflanzenschutzmittel nicht möglich ist. Dies betrifft auch Bio-Betriebe. Wir sprechen uns daher dafür aus, die Landwirte zu unterstützen, statt ihnen wirtschaftlich zu schaden. Um eine Reduzierung und Verbesserung der Pflanzenschutzmittel zu erreichen, sollten Forschung und Beratung verstärkt werden. Dogmatische Verbote sind kein guter Ratgeber für ein solches Vorhaben.

Denn wir sollten uns insbesondere die Frage stellen, was passiert, wenn regionale Betriebe aufgrund der neuen Regularien nicht mehr weiter arbeiten können. Nahrungsmittel und Obst wird es sicherlich weiterhin zu kaufen geben. Nur findet ein Verdrängungseffekt statt und in den Regalen finden sich dann vornehmlich importierte Ware sowie industriell gefertigte Produkte.

Das wäre aus Verbrauchersicht kontraproduktiv und würde unsere abwechslungsreiche schöne Kulturlandschaft aus Wald, Reben, Obstanlagen, Felder und Wiesen zerstören.

Für den SPD Ortsverein Durbach-Ebersweier

Alexander Spinner-Glanzmann, 1. Vorsitzender

Hubertus Gernoth, 2. Vorsitzender

 

Termine

Alle Termine öffnen.

13.08.2021, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr Öffentliche Sommer-Chorprobe der "Roten Socken"
Die Roten Socken treffen sich nach einer längeren - coronabedingten - Zwangspause zur ersten Chorprobe. Die Pr …

26.09.2021, 08:00 Uhr - 18:00 Uhr Bundestagswahl

23.10.2021, 10:30 Uhr Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg

Alle Termine

 

Elvira Drobinski-Weiß (MdB)

Für die Ortenau im Bundestag - Elvira Drobinski-Weiß

 

Besucher:60777
Heute:2
Online:2